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Systemische Aufstellungen Systemische Organisations- und Themenaufstellungen machen den Überblick auf eine Ist-Situation und gleichzeitig die Simulation von „was wäre wenn“ möglich. Sie bilden den aktuellen Zustand des aufgestellten Unternehmens, der Organisation, der Familie oder eines Themas in Teilen, seiner Gesamtheit und/oder seinen wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten mit dem Umfeld ab. Wie funktioniert der Ablauf? Eine systemische Aufstellung beginnt mit einem klar formulierten Anliegen. Der Auftrag- geber (Klient) benennt Schlüsselfiguren/Repräsentanten, die stellvertretend für die Personen, Gruppen, Bereiche, Themen oder Ziele, um die es im vorher benannten Anliegen geht, aufgestellt werden. Die Aufstellung im Raum durch den Auftraggeber geschieht intuitiv. Damit wird sein unbewusstes inneres Bild der zugrundeliegenden Zusammenhänge sichtbar. Es entsteht ein Feld, in dem die stellvertretenden Personen das Beziehungs- geflecht, die Thematik, den Konflikt etc. spiegeln. Angeleitet wird die Aufstellung durch den Coach. Dieser befragt die stellvertretenden Personen innerhalb des aufgestellten Systems nach ihrer Wahrnehmung, fordert sie ggf. auf, Positionen zu verändern oder ihren eigenen Impulsen zu folgen. Dadurch erlangt der Auftraggeber mehr und mehr Informationen und Hinweise zum Erreichen der Lösungs- oder Zielsituation. Versteckte Dynamiken, die im System bereits vorhanden sind, können in Bezug auf die Fragestellung sichtbar gemacht werden und in Bewegung kommen. Was ist das Ziel einer System-Aufstellung? Ziel der Aufstellung ist nicht die Ursachenforschung der Problemsituation, sondern der Blick auf das gewünschte Ziel oder die Lösung. Die Frage nach dem "Warum" kann daher vernachlässigt werden. Sinnvoll und hilfreich ist vielmehr die Frage "Wie kann etwas verbessert werden?" Im weiteren Verlauf der Aufstellung wird also an einem Lösungs- bild gearbeitet und somit die Voraussetzungen für konstruktive Entscheidungs- und Veränderungsprozesse geschaffen. Für wen eignen sich System-Aufstellungen? Private Anliegen: z. B. Paar- oder Familienbeziehungen, Kinder, Wohlbefinden, Krankheits-Symptome, psychische Gesundheit, Verhaltensmuster, private und berufliche Entscheidungsfragen, persönliche Weiterentwicklung, Lebenssinn, Berufung, Finanzen, Fähigkeiten u.v.m. Mögliche Fragestellungen: - Wie können wir besser miteinander auskommen?
- Was brauche ich/mein Partner/mein Kind, um gesund zu werden? - Für welche Arbeit eigne ich mich am besten? Unternehmen: z. B. Klärung von Beziehungen, Strukturen und Positionen, Vorbereitung von Verhandlungen, Kooperation mit anderen Unternehmen, Einstellung neuer Mitarbeiter, Verbesserung des Betriebsklimas, Einführung neuer Produkte, Unternehmens- und Mitarbeiterführung, Verkauf, Marketing u.v.m. Mögliche Fragestellungen: - Wie kann die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen optimiert werden?
- Warum verkauft sich die neue Produktreihe so schlecht? - Welcher Bewerber passt besser zu uns, X oder Y? Welche Vorteile bietet eine System-Aufstellung?
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