Trennungs- und Trauerbegleitung

Der Verlust eines geliebten Menschen - durch Trennung oder Tod - ist schmerzhaft. Jeder Mensch erlebt diesen Schmerz anders und geht auf seine eigene Weise mit der Trauer um. 

Manchmal kommt es vor, dass ein Mensch übermäßig viel Zeit und/oder Energie aufbringen muss, um sich an die neuen Lebensumstände anzupassen. Das kann für ihn und sein Umfeld sehr belastend sein.

Altbekannte Redewendungen, wie etwa "Die Zeit heilt alle Wunden" oder "Kopf hoch, das wird schon wieder", helfen Trauernden nicht weiter - im Gegenteil. Oft sind dies Aufmunterungsversuche von Menschen, die sich der/dem Trauernden gegenüber hilflos fühlen.

Ist die/der Betroffene nach einer "angemessenen" Trauerzeit  immer noch nicht "drüber weg", erzeugt das bei vielen Menschen Unverständnis. Dann folgen Ratschläge, wie
"Du musst in eine Selbsthilfegruppe gehen", "Du musst eine Therapie machen", "Du musst wieder auf die Beine kommen", "Du musst wieder mal etwas für dich tun", "Du musst, du musst, du musst...".

Niemand muss irgendetwas...! 

Jeder Mensch ist einzigartig, und genauso einzigartig sind seine Lösungsversuche und Bewältigungsstrategien.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ebenso ist der Mensch mehr als eine Ansammlung von Zellen, die zu Organen und Extremitäten geformt sind. Wäre diese Ansammlung von Zellen nicht beseelt, wäre der Mensch nicht Mensch und somit unfähig zu leben, zu fühlen, zu denken und zu lieben.

Es geht also nicht darum, sich von einem geliebten Menschen für immer zu verabschieden, ihn zu vergessen oder zu verdrängen, sondern vielmehr darum, eine andere, neue Art der Beziehung mit ihm zu gestalten, auch wenn der physische Körper nicht mehr greifbar ist.


Willkommen
Profil
Beratung & Coaching
Systemische Aufstellungen
Termine
Trennungs-/Trauerbegleitung
Modalitäten
Buch
Kontakt
Links
Impressum